Pfarrgemeinderat
Kern der Laienmitwirkung in der Pfarrei
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 Die "Satzung für die Pfarrgemeinderäte in der Diözese Augsburg" beschreibt die Aufgaben des Pfarrgemeinderates wie folgt:

"Der Pfarrgemeinderat ist das vom Bischof anerkannte Organ ... zur Koordinierung des Laienapostolats in der Pfarrgemeinde und zur Förderung der apostolischen Tätigkeit der Pfarrgemeinde. ... er ist zugleich das vom Bischof eingesetzte Organ zur Beratung pastoraler Fragen in der Pfarrgemeinde."

"Der Pfarrgemeinderat dient dem Aufbau einer lebendigen Pfarrgemeinde durch die Verwirklichung des Heils- und Weltauftrags der Kirche. Als Pastoralrat berät und unterstützt er den Pfarrer in seinen Aufgaben, als Organ des Laienapostolats wird er, ohne in die Eigenständigkeit der Gruppen und Verbände in der Pfarrgemeinde einzugreifen, in eigener Verantwortung tätig."

  

     

Oder etwas anders ausgedrückt:

Der Pfarrgemeinderat hat die Aufgabe zusammen mit dem Pfarrer und den hauptamtlichen Pastoralkräften das Leben der Pfarrgemeinde in seiner vielfältigen Erscheinungsform wahrzunehmen, seine Entfaltung zu fördern und je nach Sachbereich beratend oder beschließend mitzuwirken. Zu allen wichtigen Fragen des Gemeindelebens muss der Pfarrgemeinderat gehört werden. Im Bereich der Seelsorge wirkt der Pfarrgemeinderat beratend mit, im sozialen und gesellschaftlichen Bereich kann er in eigener Verantwortung tätig werden.

Er hat dafür durch die Wahl den Auftrag der Pfarrgemeinde erhalten. Dieser demokratisch gegründete Auftrag gibt ihm neben der Legitimation für seine Arbeit auch das Vertrauen der Pfarrei.

Der Pfarrgemeinderat setzt sich aus sogenannten geborenen, aus gewählten und berufenen Mitgliedern zusammen.

Die Amtszeit des Pfarrgemeinderates beträgt 4 Jahre, der amtierende Pfarrgemeinderat wurde für die Jahre 2014 - 2018 gewählt.